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HV Bericht 4.4 Bericht des Seniorenobmannes
Das Thema Bettwäsche ist jetzt auf einem guten Weg. Diese wird zweimal jährlich
oder nach Bedarf komplett von der HPV Rorschach gewaschen.
BericHt seniorenoBmann ericH BiscHof
Die zu grossen Kopfkissen sind dank einer fleissigen Seniorenfrau, namens Margrit
Zillig, passend abgeändert worden. Vielen Dank Margrit für Deine Arbeit!
Vielen herzlichen Dank an alle Seniorinnen und Senioren für die Einsätze 2025. Es ist
schön, auch bei spontanen Einsätzen mit Euch rechnen zu dürfen!
Wegen der Glasentsorgung habe ich eine Bitte an die Hüttenwarte: Trinkgläser, ob
Bier-, Wein- oder Mineralgläser gehören NICHT ins Altglas! Nur Flaschenglas. Auch
kaputte Essteller gehören nicht in die Fässer!
Die Blechbüchsen sollten am besten flachgedrückt entsorgt werden.
Bei den Rahmdosen sind die Angaben nicht ganz klar. Alu oder Kehricht. Aber leer
sollten sie sein. Vielen Dank!
PS: Wir suchen immer wieder neue Helferinnen und Helfer. Bitte meldet Euch bei mir!
Ein ganz gewöhnlicher Sonntagmorgen, im Kaienhaus.
25. Januar 9.15 Uhr
Schon beim Eingangsbereich vernehme ich laute Stimmen und Gelächter aus der
Gaststube. „Aha, Sonntagmorgen, der Stamm ist schon da“, denke ich.
BericHt marlene solentHaler
Ich werde freudig von Rainer, Fränzi, Martin, Werner, Fritz, Erwin, Doris, Kevin, Edith,
Doris und Niklaus begrüsst und setze mich zu ihnen. Auf die Frage nach einem Inter-
view fürs „mitenand“ sind die Stammgäste sofort bereit. Ohne gross Fragen zu stellen
sprudelt es nur so aus ihnen heraus. Wie schön und gemütlich es doch im Kaienhaus
sei. Sie nähmen den Weg bei jedem Wetter auf sich, nur um sich möglichst jeden
Sonntag im Kaien zu einem Schwatz zu treffen.
Alle wohnen in der näheren Umgebung. Nur Martin aus Frasnacht im Thurgau hat
den weitesten Weg. Er ist es auch, der vor zwei Jahren einen Whatsapp-Kaienhaus
Stammtisch-Chat eingerichtet hat. Dieser wird zwar nicht gebraucht um im Kaienhaus
ein Treffen abzumachen. „Nein, das ist nicht nötig,“ sagt er, „denn auch so kann man
das Kaienhaus aufsuchen. Man trifft da immer jemanden vom Stamm.“
Gerne erinnern sich die Stammtischler an Edwin Bruderer, ein treuer Gast, der mit über
90 Jahren stets von Heiden zum Kaien gelaufen ist. In seiner humorvollen Art wusste
er immer etwas aus früheren Zeiten zu erzählen. Leider ist er vorletztes Jahr verstor-
ben. Ich merke, er ist immer noch sehr präsent bei den Stammgästen...
Alle, und da sind sie sich einig, loben die Gemütlichkeit, das Ambiente und die Gesel-
ligkeit am Sonntagmorgen. Auch verraten sie mir, es sei schon vorgekommen, dass sie
mit ihren Familien das Kaienhaus am Sonntag auch noch ein zweites Mal aufgesucht
hätten.
Alle rühmen die Abwechslung, dass jedes Wochenende andere Gastgeber vor Ort
seien. Schade wäre es, wenn diese Tradition des bewirteten Kaienhauses am Samstag
und Sonntag verloren ginge, sollten sich nicht mehr Hüttenwarte finden lassen.
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